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Perspektiv – Wechsel (1)

Jeden Tag machen wir fast die gleichen Tätigkeiten. Wir denken gar nicht mehr darüber nach. Ärgern uns höchstens, dass immer nur wir diese Sachen machen müssen.

Nie bequemt sich ein anderer, Hand an zu legen. Wir sehen nicht mehr das Schöne, das auch darin versteckt sein kann. An dieser Stelle kann ein Perspektivwechsel helfen, alles aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Mir selbst hat es oft die Augen geöffnet, eine Tätigkeit nicht mehr nur von der negativen Seite zu sehen. Lesen Sie selbst!

Emma (unsere Spülmaschine)

Ein gefühltes immer muss ich die Spülmaschine ausräumen. Man, warum immer ich? Könnten doch die anderen auch mal machen! Immer bleibt es an mir hängen.

Ich öffne die Tür der Maschine und erstmal „begrüßt“ mich eine heiße Dampfwolke. Ich hätte wohl doch noch warten sollen. Ich brauche aber Besteck. Grummel!

Ich  nehme den ersten Teller heraus. So sauber! Vorher war er voller Essensreste. Auch die anderen völlig sauber, glänzend, sogar quitschen tun sie ein wenig. Dann der Gedankenwechsel. Ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit fängt an mich zu durchströmen. Alles, was ich in die Hand nehme, ist glänzend sauber. Ohne meine Arbeit! Ich hätte schwitzend über dem Spülbecken gestanden. Mir wurde diese, doch recht schmutzige, Arbeit abgenommenen. Und ich beschwere mich über dieses bisschen Ausräumen!
Jetzt freue ich mich. So schön! Ein anderer hat klaglos diese unangenehme Arbeit gemacht.
 

Danke Emma!


 

 


 

 

Kontakt

Antje Tippett

Psychologische Beraterin

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