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Diagnose MS

 

Bis ich ungefähr 30 Jahre alt war, bestand mein Leben aus Wandern in den Bergen, Reisen, Fahrrad fahren, Klettern, Campingurlaub, im Garten wühlen, laufen und spazieren gehen,.

Ich war ständig draußen.  
1992 wurde die Diagnose MS gestellt. Ich habe das erstmal nicht so ernst genommen. Es ging mir doch super und ich konnte alles oben stehende weiterhin machen. Ab 1995 gab es jedoch immer wieder Dinge, die nicht mehr so gut gingen und schwieriger wurden. Zwar erst sehr langsam und kaum auffallend. Ich stolperte ab und zu oder konnte nicht mehr so lange laufen. Der Gleichgewichtssinn wurde schlechter. Aber alles so wenig merkbar, dass es niemand bemerkte.

Als unsere Tochter klein war, hat sie den Kinderwagen noch lange benutzen dürfen, obwohl sie prima laufen konnte. Ich brauchte etwas zum Festhalten, ohne dass jemand Außenstehendes etwas bemerkt hätte. Außerdem hatte ich gleichzeitig bei vielen Dingen mehr Ruhe und habe Christine einfach fummeln lassen. Ich war nie in Eile weiter zu gehen. Meine Tochter konnte ihrer kindlichen Neugier nachgehen und ich habe mich ausgeruht! Wir haben mehr Dinge im Kleinen gemacht. Gemeinsam konnten wir vieles genauer beobachten und haben dabei gelernt die versteckte Schönheit überall zu sehen. Hat jemand eine ungeliebte Wespe schon einmal wirklich genau angesehen? Wundervolle Tiere!

Die Diagnose MS hat meinen Blick für die Schönheit im Einzelnen geöffnet. Das Wunder der Schöpfung ist überall gegenwärtig. Ich habe keine Eile mehr und lasse mir Zeit. Auch wenn ich vieles körperlich nicht mehr machen kann, bin ich reich beschenkt, wenn ich denn sehen kann und will.

 



Diagnose MS
Mein Blick schärft sich fürs Leben
Sehe die Kleinigkeiten

 

Kontakt

Antje Tippett

Psychologische Beraterin

Sollbrüggenstr. 70

47800 Krefeld

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Mobil:   0176 - 96 917 489

 

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